Massnahmen zur besseren Prävention und Bekämpfung von sexueller und sexistischer Belästigung
Gestützt auf die Ergebnisse ihrer Umfrage über sexuelle und sexistische Belästigung möchte die HES-SO ihre Massnahmen verstärken und noch gezielter einsetzen:
- Spezifische Massnahmen für Studierende, die gemäss den Ergebnissen der Umfrage die primären Opfer solcher Taten sind. Systematische Präventions- und Sensibilisierungsmassnahmen, eine Erinnerung an die Nulltoleranz-Politik der Institution gegenüber solchen Verhaltensweisen sowie eine verstärkte Information über die Mechanismen und Einrichtungen, in denen Vorfälle gemeldet werden können und Betroffenen zugehört wird, werden zu Beginn jedes Studienjahres durchgeführt. Um die Umsetzung von Massnahmen für die Studierenden zu unterstützen, wurde von der Plattform Gleichberechtigung & Diversität mit Unterstützung der FAE und der Studierendenverbände ein spezieller Leitfaden erarbeitet.
- Für das Personal der Hochschulen werden im Katalog des Zentrums für berufliche Weiterbildung (DevPro) regelmässig Schulungen zum Thema sexuelle und sexistische Belästigung angeboten (z. B. Identifier et prévenir le mal-être et le harcèlement sur les lieux de travail et de formation).
- Die HES-SO wird innerhalb ihrer Gemeinschaft den normativen Rahmen – zivilrechtlich, strafrechtlich und akademisch – und die Handlungsmöglichkeiten der Hochschulen in Bezug auf den Umgang mit Belästigungen und deren Sanktionierung stärker hervorheben.
In Zusammenarbeit mit den Studierendenverbänden hat die Plattform für Gleichstellung und Diversität Informationsblätter erstellt, um bestimmte Grundprinzipien im Zusammenhang mit sexistischer und sexueller Belästigung besser verständlich zu machen, insbesondere im Rahmen der Ausbildung an der HES-SO.