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Diabetologie und Interprofessionalität in der Schweiz (DiZ-CH)

Gesundheit

Diabetesfachberatung und interprofessionelle Zusammenarbeit in drei Sprachregionen der Schweiz. Evidenzbasierte Weiterentwicklung dank quantitativer und qualitativer Analysen der Zusammenarbeit, Struktur und regionalen Unterschiede für bessere Versorgungsqualität, Prävention und Ausbildung.

Das Projekt analysiert die interprofessionelle Zusammenarbeit, die Versorgungsstrukturen und regionale Unterschiede, um Überschneidungen und Versorgungslücken in der Diabetesbetreuung zu identifizieren. Auf dieser Grundlage werden harmonisierte Qualitätsindikatoren entwickelt und die interprofessionelle Aus- und Weiterbildung gestärkt, um Versorgung und Prävention zu verbessern.

Das Projekt besteht aus fünf Arbeitspaketen (Work Packages, WP):

WP1 analysiert bestehende Modelle der Zusammenarbeit zwischen Diabetesfachberater:innen, medizinischen Praxiskoordinator:innen und Advanced Practice Nurses (APN). Untersucht werden die Aufgabenverteilung, die Rollenklarheit und eventuelle Überschneidungen oder Lücken.

WP2 entwickelt standardisierte Indikatoren, um die Qualität und Wirksamkeit der Diabetesberatung und -versorgung sowie der interprofessionellen Zusammenarbeit systematisch zu evaluieren.

WP3 untersucht regionale Unterschiede bei der Inanspruchnahme der Diabetesberatung (Art. 9c KVG), um mögliche Hindernisse in Bezug auf Zugang, Qualität oder Angemessenheit des Angebots zu identifizieren.

WP4 schlägt konkrete Massnahmen zur Optimierung der Versorgungsstrukturen und zur Stärkung der Koordination in der Grundversorgung vor.

WP5 entwickelt oder passt Ausbildungsprogramme an, um die interprofessionelle

Zusammenarbeit zu fördern und Kompetenzen sowie Rollen zu klären.

Das übergeordnete Ziel ist es, die Versorgung von Menschen mit Diabetes zu verbessern und langfristig mikro- und makrovaskuläre Komplikationen dieser Erkrankung zu reduzieren.