Studienbeginn 2020: Neuheiten, steigende Studierendenzahl und COVID-19 | HES⁠-⁠SO Fachhochschule Westschweiz
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Studienbeginn 2020: Neuheiten, steigende Studierendenzahl und COVID-19

Die in der Praxis verankerten Ausbildungen der HES⁠-⁠SO entwickeln sich weiter, passen sich an und stossen auf Interesse. Informatik und Kommunikationssysteme, Soziale Arbeit, Digital Business, Weinbau und Önologie, Design oder auch Hospitality-Berufe: Die Palette der Ausbildun-gen wird um sechs Neuheiten und Weiterentwicklungen erweitert. Die Zahl der Studierenden ist in diesem Studienjahr, das geprägt ist durch die Gesundheitskrise, weiter gestiegen, mit geringen Unterschieden je nach Fachbereich.

Neuheiten und Entwicklungen

Um den Bedürfnissen der Fachwelt und den grossen gesellschaftlichen Herausforderungen ge-recht zu werden, erweitert und entwickelt die HES⁠-⁠SO ihr Ausbildungsportfolio kontinuierlich.

Der neue Bachelor in Informatik und Kommunikationssystemen fasst die Ausbildungen zusam-men, die zuvor in den Bereichen Informatik, Telekommunikation und Ingenieurwesen in Informa-tionstechnologien angeboten wurden. Mit fünf möglichen Vertiefungen bietet dieser breite und vielseitige Studiengang Zugang zu zahlreichen Berufen. Angeboten wird dieser Bachelor an der HEPIA, HEIG-VD, HE-ARC Ingénierie und HEIA-FR angeboten.

Der neue Rahmenstudienplan für den Bachelor in Sozialer Arbeit legt den Schwerpunkt vermehrt auf die transversalen Kompetenzen der drei Berufsfelder der Sozialen Arbeit: der Sozialarbeit, der soziokulturellen Animation und der Sozialpädagogik. Diese Änderung fördert die Beschäfti-gungsfähigkeit und stärkt die Fähigkeit der Absolventinnen und Absolventen, sich Veränderun-gen anzupassen. Das neue Programm wird gestaffelt eingeführt: in diesem Jahr an den Hoch-schulen für Soziale Arbeit im Wallis und in der Waadt, danach im nächsten Jahr in Freiburg und Genf.

Die Hochschule für Wirtschaft Freiburg bietet innerhalb des Bachelorstudiengangs Betriebsöko-nomie neu die Vertiefungsrichtung Digital Business an. Diese Ausbildung reagiert auf die rasche Entwicklung von Produkten und Innovationen, die durch die Digitalisierung gekennzeichnet sind, aber auch auf das Bedürfnis nach Fachkräften mit traditioneller Managementausbildung und di-gitalen Technologiekenntnissen.

Mit dem Master in Life Sciences beginnt eine internationale Zusammenarbeit mit dem Master Vini-fera Euromaster, dank der die Studierenden in Weinbau und Önologie am Ende ihres Studiums einen Doppelabschluss erwerben können.

Der neue Master in Wine & Hospitality Management, der von der EHL in Zusammenarbeit mit der Kedge Business School in Paris angeboten wird, entwickelt strategisches Fachwissen in zwei Be-reichen, die sich durch ein rasches Wachstum auszeichnen.

Der Master in Design erfordert neu 120 statt 90 ECTS und passt sich somit der Mehrheit der Mas-ter-Studiengänge in diesem Bereich an. Diese Änderung, die von der Konferenz der schweizeri-schen Hochschulen für Kunst und Design gewünscht worden war, fördert die Mobilität der Stu-dierenden, stärkt die nationale und internationale Anerkennung des Abschlusses und fördert den akademischen Nachwuchs.

Eine weitere Neuheit in diesem Studienjahr ist die Einführung der PocketHES-App, die in einer Partnerschaft zwischen der HES⁠-⁠SO und der HETSL – der Pilothochschule für dieses Projekt – entwickelt wurde. Dank dieser App können die Studierenden ihre Stundenpläne und Noten jeder-zeit einsehen und auf verschiedene Inhalte zum Studentenleben zugreifen. Momentan steht diese App erst Studierenden der HETSL zur Verfügung. Zu einem späteren Zeitpunkt können aber neue Versionen für andere Hochschulen der HES⁠-⁠SO entwickelt werden.

Schliesslich haben sich die HES⁠-⁠SO und EyesUp im Kampf gegen sexuelle Belästigung verbün-det. Mit der EyesUp-App für Smartphones, die bereits seit einem Jahr betrieben wird, können sexuelle Belästigungen diskret und anonym gemeldet werden. Ab dem neuen Schuljahr ist es dank der FH-Option auch möglich, Vorfälle am Studienort zu melden. Diese Partnerschaft ergänzt die weiteren Massnahmen, die in diesem Bereich direkt von allen Hochschulen der HES⁠-⁠SO durchgeführt werden.

Steigende Zahl der Studierenden

FH-Ausbildungen überzeugen Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber und Studierende weiterhin, wie die wachsende Zahl der Einschreibungen belegt. Alle Fachbereiche der HES⁠-⁠SO verzeichnen für das Studienjahr 2020/2021 einen insgesamt deutlicheren Anstieg der Immatrikulationen als im Vor-jahr. Einzig im Bereich Musik und bildende Kunst sind die Zahlen stabil geblieben. Das hängt damit zusammen, dass dieser Fachbereich, der zahlreiche ausländische Studierende umfasst, stärker von den mit COVID-19 verbundenen Mobilitätsbeschränkungen betroffen ist.

Der Fachbereich Wirtschaft und Dienstleistungen weist den grössten Zuwachs auf. Auch in den Fachbereichen Design und bildende Kunst, Ingenieurwesen und Architektur, Gesundheit und So-ziale Arbeit ist die Zahl der Studierenden deutlich gestiegen. Insgesamt sind an den Hochschulen der HES⁠-⁠SO über 21'000 Studierende in der Grundausbildung (Bachelor und Master) und der Weiterbildung (EMBA und MAS) eingeschrieben, was den Status der HES⁠-⁠SO als grösste Fach-hochschule der Schweiz bestätigt.

Diese Zunahme der Einschreibungen, die für das Master-Studium besonders ausgeprägt ist, ist erfreulich und belegt die Attraktivität der gebotenen Ausbildungen. Teilweise ist sie auch auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen: Die Unsicherheit des Arbeitsmarktes o-der der Verzicht auf ein Sabbatical-Jahr oder einen Sprachaufenthalt aufgrund der Gesund-heitskrise scheint den Entscheid einiger Studierender mit beeinflusst zu haben, ihr Studium jetzt aufzunehmen oder weiterzuführen. Die Zunahme der Studierendenzahl wird Ende Oktober be-stätigt, wenn die Immatrikulationen als definitiv gelten.

COVID-19

Im gegenwärtigen besonderen Kontext beweist die gesamte Gemeinschaft der HES⁠-⁠SO Engage-ment und Widerstandsfähigkeit. Die Nähe und Verbindung zur Praxis, die die Fachhochschulen auszeichnet, zeigt sich in den zahlreichen Initiativen der Hochschulen und Studierenden, die dazu beitragen, die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen. Diese Initiativen bringen die kon-krete Verankerung der Lehre und Forschung an den Fachhochschulen in der Gesellschaft zum Ausdruck.

Die Mehrheit der Studierenden an den Fachhochschulen der HES⁠-⁠SO beginnt heute ihr Studien-jahr im Präsenzmodus und mit Maske (zumindest wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einge-halten werden kann). Andere starten mit Fernunterricht oder in einer hybriden Form. Die Mass-nahmen zum Gesundheitsschutz nehmen Rücksicht auf den interdisziplinären und angewandten Charakter der Fachhochschulausbildungen. Die Schutzkonzepte liegen in der Verantwortung der Hochschulen und entsprechen den kantonalen Richtlinien.

Publié le 11.09.2020
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