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Integration von pflegenden Angehörigen in der Prävention von Verwirrtheitszustand bei betagten Menschen in orthopädischer Chirurgie. Leading House: Institut et Haute Ecole de la Santé La Source.

Bei zahlreichen betagten Menschen, die in orthopädischer Chirurgie stationär im Spital  behandelt werden, besteht das Risiko, dass diese plötzlich einen Verwirrtheitszustand aufweisen. Dieses fluktuierende und im Allgemeinen temporäre Phänomen wird durch verschiedene Faktoren hervorgerufen und hat Auswirkungen  auf den kognitiven und funktionalen Zustand der betroffenen Personen, die Lebenserwartung, die Planung der Entlassung und die Dauer des Spitalaufenthalts sowie die Gesundheit der pflegenden Angehörigen.

Verschiedene nicht pharmakologische Massnahmen können vorbeugend wirken und vom Pflegepersonal in Zusammenarbeit mit den pflegenden Angehörigen der stationär behandelten älteren Personen durchgeführt werden.

Ziel unserer multiplen Fallstudie ist es, tiefgreifend zu untersuchen, wie die pflegende Angehörige in die Massnahmen zur Vorbeugung von Verwirrtheitszuständen eingebunden werden können. Im Rahmen von Pflegekräftemangel und zunehmenden Pflegebedürfnissen ist es entscheidend zu erforschen, wie die verschiedenen Akteure (betagte Patienten, pflegende Angehörige, Krankenpfleger, Pflegedienstleitung) sich zu der Integration der pflegender Angehöriger zur Vorbeugung von Verwirrtheitszuständen bei Spitalaufenthalten betagter Personen positionieren. 

Aufgrund der Ergebnisse der Studie können Pflegemodelle ausgearbeitet und evaluiert werden, welche die Partnerschaft mit pflegenden Angehörigen fördern und gleichzeitig eine hohe Pflegequalität sicherstellen.

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