Capacity Building for Rainbow Families in Switzerland and Beyond | HES⁠-⁠SO Fachhochschule Westschweiz
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Capacity Building for Rainbow Families in Switzerland and Beyond

Familien, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell, queer oder trans* versteht, stehen in (den ländlichen Räumen) der Schweiz vor spezifischen Herausforderungen. Dies kann sich z.B. in juristischen, institutionellen oder sozialen Schwierigkeiten zeigen. Ab Januar 2020 werden im Rahmen des SNF Spark-Programms die Schwierigkeiten von Regenbogenfamilien im Wallis, an der Hochschule für Soziale Arbeit der HES⁠-⁠SO Valais-Wallis, untersucht werden.
Dachverband Regenbogenfamilien

Dr. Christiane Carri (Fachhochschule Valais-Wallis) und Dr. Stefanie Boulila (Hochschule Luzern) haben im Gespräch mit Walliser Regenbogenfamilien und dem Dachverband Regenbogenfamilien Schweiz ein Projekt unter dem Titel Titel «Capacity Building for Rainbow Families in Switzerland and Beyond» entwickelt, das Regenbogenfamilien die Möglichkeit gibt, ihre Lebenssituation selbstbestimmt zu beforschen. 

«Capacity Building for Rainbow Families in Switzerland and Beyond» basiert auf der Community-basierten partizipatorischen Aktionsforschung (CBPAR).  Hierbei stehen insbesondere die Vernetzung und der Austausch für und von Regenbogenfamilienfamilien im Zentrum. Durch das Projekt sollen während eines Jahres Regenbogenfamilien im Wallis dazu ermächtigt werden ihre gelebten Erfahrungen zu beforschen und politische Handlungsfelder zu identifizieren.

Die inhaltliche Leitung des Projekts wird durch eine Vertretung aus Mitgliedern der Community gegeben, die durch eine wissenschaftliche Begleitung Grundlagen sozialwissenschaftlicher Forschungs- und Evaluationsmethoden erhalten werden. Aus dem Projekt wird ein Forschungstoolkit entstehen, dass Regenbogenfamilien auch in anderen Regionen der Schweiz (als auch darüber hinaus) ermächtigt autonome Forschungen zu ihren Lebenssituationen zu gestalten.

Der Nutzen und die Effekte von CBPAR als Forschungsmethode für Regenbogenfamilien werden im Verlaufe des Projektes durch die wissenschaftliche Projektbegleitung evaluiert. Das Projekt bietet hierbei die bislang einmalige Gelegenheit die Situation von marginalisierten Familien aus ihrer eigenen Perspektive zu reflektieren und Grundlagen zu schaffen für überregionale Forschungsprojekte aus der Community.

Interessierte (Familien) können sich per Email an wenden.

> Artikel «Succès de la recherche HES⁠-⁠SO dans le cadre du programme SPARK du FNS»
> Internetseite SPARK FNS
> HES⁠-⁠SO Valais-Wallis 



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