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Prinzip der gegenseitigen Anerkennung von Ausbildungen

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Ausbildungen in den EU-Mitgliedstaaten im Grossen und Ganzen gleichwertig sind und somit das Vertrauen in die Diplome der anderen Staaten zu gelten hat. Das allgemeine System stützt sich deshalb auf das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung von Ausbildungen.

Es gelten drei allgemeine Richtlinien zur Diplomanerkennung (mit Ausnahme der Diplome folgender Berufe: Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker, Pflegepersonal in allgemeiner Pflege, Hebamme und Architekt, die besonderen Richtlinien unterworfen sind).

Entscheidend für die Beurteilung der Gleichwertigkeit der Diplome ist nicht nur der Titel, sondern auch der Inhalt und die Dauer einer Ausbildung. Zuständig für die Beurteilung ist der Aufnahmestaat. Wird das Diplom nicht als gleichwertig anerkannt, tritt ein Ausgleichsmechanismus in Kraft.

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