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Bessere Positionierung der HES-SO auf Bundesebene

Trotz der Wahl vom 9. Februar 2014 und dem daraus folgenden Attraktivitätsverlust der Schweiz als Lehr- und Forschungsstandort für Europa, hat die HES-SO ihr Wachstum fortgesetzt und die Beschäftigungsrate der Studierenden halten können. Das Rektorat kündigt den Beginn zweier MOOCs an, was eine Premiere für die Fachhochschulen der Schweiz darstellt.

Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt zieht das Rektorat der HES-SO Fachhochschule Westschweiz eine positive Bilanz. „Als Folge der Inkraftsetzung des Hochschulförderungsgesetzes findet unsere Stimme auf Bundesebene besseres Gehör“, meint die Rektorin der HES-SO Luciana Vaccaro. Allerdings stellt die Reduzierung  des  Anteils  der  Schweizer  Forschungsprojekte  in  den europäischen Programmen (von 3,2 auf 1,8%, laut SBFI) eine Quelle der Besorgnis als auch eine Herausforderung dar.

Darauf bedacht, ihre internationale Dimension weiterzuentwickeln, bietet die HES-SO in Kooperation mit Französisch sprechenden Schwellenländern ab jetzt ein aF&E Programm unter dem Titel «Entrepreneuriat et technologies appropriées» („Unternehmertätigkeit und angemessene Technologien“) an. Die zunächst beteiligten Länder sind Burkina Faso, Marokko und Senegal. Ein weiterer Aufruf für Projekte zur Gleichstellung und Vielfalt innerhalb der 28 Hochschulen der HES-SO wurde ebenfalls verbreitet.

Ersten MOOCs der HES-SO

Yves Rey, Vizerektor Ausbildung, hat die zwei ersten MOOCs der HES-SO vorgestellt, die am 22. Februar beginnen. Der Erste ist für die Begleitung von an arteriellen Bluthochdruck leidenden Patienten bestimmt, der Zweite soll die Rhetorik von Studierenden verbessern. Zusätzlich wird ein neuer Masterstudiengang in Ethnomusikologie zu Beginn des Wintersemesters 2016 eröffnet.

Denis Berthiaume, Vizerektor Qualität, begrüsst die Verbesserung des akademischen Qualitätsniveaus. Zu diesem Zweck wurde das Bewertungssystem der Studiengänge überprüft und das Angebot für den Lehrkörper (via DevPro – Weiterbildung für Lehrkräfte) erweitert. Um das Angebot zu vervollständigen, wird ein CAS in Hochschulpädagogik diskutiert.

Patrick Furrer, Vizerektor Forschung, freut sich über die ersten Erfolge in den Projekten gesellschaftliche Innovation, welche auf nationaler Ebene finanzielle Unterstützung bekommen haben. Dies belohnt insbesondere die Bemühungen der Unterstützungsabteilung der HES-SO. Er kündigt ebenfalls die Schaffung eines Innovationspreises für Studenten aller 28 Hochschulen an.

Publié le 09.02.2016
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